Die Häuservernetzung Winterthur ist ein Netzwerk von Bewohner:innen besetzter und selbstverwalteter Häuser, antikapitalistischen Gruppen und Einzelpersonen. Gemeinsam kämpfen wir gegen die kapitalistische Stadtaufwertung und für den Erhalt von günstigem Wohnraum. Wir bewohnen und unterhalten die selbstverwalteten Häuser seit vielen Jahren (das älteste seit 1997, das jüngste seit 2011) mit eigener Arbeit und auf eigene Kosten. Es sind unsere Zuhause und vielfältiger Wohn- und Kulturraum für viele.
Im Herbst 2020 haben wir uns als Häuservernetzung Winterthur zusammengeschlossen, weil die Eigentümerin, die milliardenschwere steuerbefreite Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG einigen von uns ein Ultimatum gestellt und verlangt hat, dass wir unsichere und befristete Gebrauchsleiverträge unterzeichneten. Seither versuchen wir, mit der SKKG über unseren langfristigen Verbleib und den Erhalt aller selbstverwalteten Häuser zu verhandeln.
Im Juli 2023 hat sie uns in Gutsherrenmanier mitgeteilt, dass sie drei von sieben selbstverwalteten Häuser Ende 2025 räumen lassen will. Den restlichen vier – weniger renditeträchtigen – Häusern sollen „mittel- bis langfristige“ Verträge vorgelegt werden.

4.11.2023 Wohnkrise-Demonstration in Zürich
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