Häuservernetzung Winterthur

Wohnraum verteidigen!

  • Alle gemeinsam an die grosse Wohndemo!

    Zuerst in Winti – dann zusammen uf Tsüri am 30. Mai … chömed, chömed, chömed!

    Die Wohnkrise, der Abrisswahn, die Vertreibung der Armen aus den Städten, die drohenden Räumungen besetzter Häuser und Wagenplätze, es gibt 1000 Gründe, um sich zu organisieren und zu kämpfen.

    Alle zur Vortreffpunkt am Samstag, 30.5. auf dem Kirchplatz in Winterthur um 12:30 Uhr
    Danach gemeinsam nach Zürich an die grosse Wohndemo mit dem 13:22-Zug.

    Geht man an einem wunderschönen Samstagnachmittag durch die Strassen ­Zürichs, sticht einem vor allem eins ins Auge: Egal in welchem Quartier, ob in Witikon oder Schwamendingen, ob im Kreis drei oder vier, überall wird abgerissen und luxus­saniert. Überall wird, was einst für Leute ein Zuhause war, zu einem reinen Objekt der Rendite und Spekulation.

    Hier der Aufruf von wohndemo.ch:

    Massenkündigungen erfolgen bereits im Wochentakt, preisgünstiger Wohnraum gibt es fast keinen mehr und dafür stehen jene frisch gebauten Luxuswohnungen leer. Tausende Menschen sind davon betroffen und werden gezwungen, ihr Quartier zu verlassen. Auch in der Agglomeration steigt der Druck auf Wohnraum wegen dieser Verdrängung.

    Unser Zuhause – ihr Gewinn.

    Unsere Wohnungen sind Spekulationsobjekte. Mieten bringen sichere Rendite. ­Davon profitieren vor allem Banken, Versicherungen, Pensionskassen, reiche Familien­unternehmen, Briefkastenfirmen und Grosskonzerne. Die Rechte und Bedürfnisse von Mieter:innen sind ihnen egal.

    Und was macht die Politik?

    Die bürgerliche Immobilien-Lobby verteidigt Profit und Eigentum und verschärft die Wohnkrise mit Angriffen auf das Mietrecht, Erhöhungen der Renditen und weiteren Luxus-Bau-Offensiven. Die parlamentarische Linke hat das Problem sehr lange
    verschlafen, Grundstück für Grundstück wird überrissen teuer verkauft und dagegen gibt es höchstens Pflästerlipolitik.

    Das ändern wir jetzt!

    In vielen Nachbarschaften wächst der Widerstand gegen Leerkündigungen, Ver­drängung und explodierende Mieten. Organisieren wir uns, vernetzen wir uns!
    Wehren wir uns und tragen unsere Stimmen laut und gemeinsam an der Wohndemo am 30. Mai 2026 auf die Strasse.

    Für eine Stadt, die den Menschen gehört, nicht dem Profit!

    Wohnraum darf keine Ware sein!
    Grosse Wohndemo gegen eine Stadt der Reichen!
    Samstag, 30. Mai 2026
    14 Uhr, Hardplatz, Zürich

    Bewilligung wird eingereicht.

  • Housing Action Days 2026 – Vom 23. bis 29. März stehen wir gemeinsam auf! Kommt am 27. März zum Essen auf die Steibi

    Wir treffen uns einmal mehr auf der Strasse, um gegen Wohnungsnot, Gentrifizierung, Räumungen und Verdrängung zu protestieren. Diesmal zum Anlass der internationalen Housing Action Days.

    Chum au!

    Freitag, 27. März 2026 Steinberggasse Winterthur

    Es gibt Essen, Getränke, Reden, Musik, Transparente & Protest. Wir freuen uns, wenn ihr auch kommt!

    Für eine andere Stadt! Kein Profit mit Wohnraum! Gisi bleibt! Wir bleiben alle!

    Hier der Aufruf der European Action Coalition:

    Das Jahr begann mit schrillen Alarmsignalen: Wir erleben Völkermorde und Kriege, die von den Interessen der Mächtigen getrieben werden und eine neue Welle der Militarisierung anheizen. Während die Reichen immer reicher werden, werden Demokratien auf der ganzen Welt ausgehöhlt, und Millionen Menschen kämpfen um die Sicherung ihrer Grundbedürfnisse wie wie beispielsweise Wohnraum. Krisen vermehren sich, Ungleichheiten vertiefen sich, Grenzen werden geschlossen, Repressionen nehmen zu und rassistische Politik verschärft sich – während sich der Klimawandel beschleunigt und unsere Gesellschaften in den Zusammenbruch treibt.

    Aber wir sind nicht machtlos.

    Wir sind Mieter:innen, die sich gegen Zwangsräumungen und Mieterhöhungen wehren.
    Wir sind Hausbesetzer:innen, die leerstehende Gebäude und Grundstücke zurückerobern.
    Wir sind verschuldete Haushalte, die gegen Zwangsvollstreckungen und Versteigerungen kämpfen.
    Wir sind Obdachlose, die menschenwürdige Unterkünfte statt Notunterkünfte fordern.
    Wir sind Bewohner:innen von Mobilheimen, Campingplätzen und nicht-traditionellen Unterkünften, die unser Recht auf Bleibe verteidigen.
    Wir sind Arbeiter:innen die für faire Löhne kämpfen, und Kollektive, die Land und Raum für ein gemeinschaftliches Leben zurückerobern.

    Wir sind die globale Mehrheit, organisiert, vereint und entschlossen, ein gerechtes Leben auf einem lebenswerten Planeten zu erreichen.

    Letztes Jahr haben wir weltweit in mehr als 60 Städten mobilisiert. Dieses Jahr gehen wir noch weiter.

    Vom 23. bis 29. März sind wir auf der Straße, stören, organisieren und wehren uns gemeinsam über Grenzen hinweg.

    Wir treten auf dem ganzen Globus in Aktion um die Ursache dieser Krisen zu bekämpfen: ein System, das darauf ausgelegt ist, den Profit einiger weniger zu maximieren, während das Leben vieler geopfert wird.

    Gegen Zwangsräumungen.
    Gegen Repression.
    Gegen den Ausverkauf unserer Städte.
    Gegen die Plünderung unseres Landes.
    Gegen Ausbeutung, Krieg und Umweltzerstörung.

    Wir sagen: Es reicht! Das System versagt, und wir bauen etwas Besseres auf.

    Von Demonstrationen bis zu Besetzungen, von Mietstreiks bis zu gemeinschaftlichen Lösungen – jetzt ist unsere Zeit gekommen.

    Mach mit! Organisier dich sich vor Ort. Handeln wir weltweit.

    1. bis 29. März. Werde Teil der Housing Action Days.

    WIR FORDERN:

    Wohnraum für alle! Stoppt Zwangsräumungen, begrenzt Mieten, beendet Spekulationen und baut den öffentlichen Wohnungsbau durch Enteignung von Mietkonzernen aus.

    Würde über Grenzen hinweg! Rechte, Sicherheit und Wohnraum für alle Menschen – egal woher sie kommen.

    Menschen vor Profit! Besteuerung der Reichen, Stopp der Profitgier von Unternehmen, Finanzierung öffentlicher Bedürfnisse.

    Planet vor Profit! Beendigung der Nutzung fossiler Brennstoffe und des Landraubs, Schutz von Gemeinschaften und Ökosystemen.

    Stopp der Unterdrückung! Verteidigung des Rechts auf Organisation, Protest und Widerstand.