Häuservernetzung Winterthur

Wohnraum verteidigen!

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  • Radio- & TV-Beiträge zur Kundgebung vom 1.2.

    Hier der Radio Stadtfilter-Beitrag & Redebeiträge zur Kundgebung «Vertreibung ist keine Kunst» am 1.2. vor dem Sulzer/Stefanini-Hochhaus in Winterthur:

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  • Communiqué: Vertreibung ist keine Kunst! Kundgebung von Stefanini-Bewohner:innen beim Sulzerhochhaus in Winterthur

    Heute Dienstagabend 1. Februar 2022 haben wir uns mit über 80 Leuten vor dem Sulzerhochhaus versammelt, dem Sitz der Stefanini-Stiftung SKKG und ihrer Immobilienfirma Terresta. Anlass war die alljährliche Medienkonferenz der SKKG. Mit unserer Kundgebung protestierten wir gegen den drohenden Verlust des günstigen Wohnraums in Winterthur.

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  • Di. 1.2. 17:30 Kundgebung vor Sulzer-Hochhaus «Vertreibung ist keine Kunst»

    Am 1.2. findet die jährliche PR-Veranstaltung der SKKG online statt. Wir versammeln uns trotzdem auf der Strasse.

    Kommt zur Kundgebung vor dem Sulzer-Hochhaus am Di. 1.2. ab 17:30 mit warmen Getränken, Reden & Musik.

    Hier unser Aufruf:

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  • Rede & Bilder vom Stadtspaziergang vom 4.12. durch den Kreis 5 in Zureich

    Am 4. Dezember fand in Zureich ein Stadtspaziergang gegen Aufwertung und Vertreibung statt. Bei Sturm und Regen spazierten 200 Leute durch den Kreis 5 zu verschiedenen Orten der Gentrifizierung und der Kämpfe dagegen.

    Wir wir bedanken uns bei der Stadtgruppe, dass wir die Möglichkeit erhielten, eine Rede zur Situation in Winterthur zu halten.

    Das Communiqué zum Spaziergang findet ihr hier:

    https://wir-bleiben-alle.ch/demo

    Hier unsere Rede:

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  • Radiosendungen, Artikel & TV-Beitrag zur Kundgebung vom 27.8.

    Hier einige Beiträge zur Kundgebung der Häuservernetzung Winterthur vom 27.8.:

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  • Winterthur: Erfolgreiche Kundgebung von Stefanini-BewohnerInnen beim Sulzerhochhaus

    Winterthur: Erfolgreiche Kundgebung von Stefanini-BewohnerInnen beim Sulzerhochhaus

    Am Freitagnachmittag 27. August 2021 haben sich rund 80 Personen vor dem Sulzerhochhaus versammelt, dem Sitz der Stefanini-Kunststiftung SKKG und ihrer Immobilienverwaltung Terresta. Sie protestierten mit der Kundgebung gegen den drohenden Verlust des günstigen Wohnraums in Winterthur.

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  • Kundgebung beim Sulzerhochhaus am 27.8.21

     

    Günstigen Wohnraum verteidigen! Alle am 27. August 2021 zur Kundgebung nach Winterthur!

    Die milliardenschwere Winterthurer Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG ist einer der grossen Immobilienplayer der ehemaligen Industriestadt. Die steuerbefreite Stiftung besitzt hier über 1700 günstige Wohnungen, die einst dem 2018 verstorbenen Immobilienhai und Kunststammler Bruno Stefanini gehört haben. Verwaltet werden die Wohnungen von der Terresta. Die SKKG möchte in nächster Zeit alle Häuser in ihrem Besitz sanieren. Oder abreissen und mit lukrativen Neubauten überbauen. Beides, um die Rendite zu erhöhen.

    Im letzten Herbst — mitten in der Covid-19-Pandemie — hat die Verwaltungsfirma Terresta im Auftrag der SKKG einige der selbstverwalteten Stefanini-Häuser kontaktiert.

    Wir leben in diesen Häusern, die wir z.T. seit fast zwanzig Jahren selbst unterhalten. Die Terresta verlangte nun von uns, befristete und unsichere Gebrauchsleiheverträge zu unterschreiben. Der Sinn der Sache: Sobald sie sanieren oder abreissen wollen, könnten sie so die Häuser schnell räumen und uns nach Belieben auf die Strasse stellen.

    Eigentliche Verhandlungen gab es im Herbst 2020 nicht. Der Rauswurf ist beschlossene Sache. Wann es soweit sein soll, ist das Geheimnis der SKKG. Gegen den drohenden Verlust unseres Wohnraums haben wir uns zusammen organisiert und die Häuservernetzung Winterthur gegründet.

    Zum internationalen Housing Action Day vom 27. März 2021 haben wir der SKKG und der Terresta einen offenen Brief geschrieben. Unser Vorschlag: Die Häuser sollen für 30 Jahre im Baurecht an uns abgegeben und/oder an eine kollektive Struktur (Genossenschaften o.ä.) übertragen werden. Damit könnte der Erhalt der Häuser durch die BewohnerInnen selbst gesichert werden. Statt Abriss die Bausubstanz langfristig erhalten — eine sozial und ökologisch sinnvolle Lösung!

    Bis heute haben weder die SKKG noch die Terresta auf diesen Vorschlag reagiert.

    Am 7. Juni 2021 haben wir deshalb dem Sulzer-Hochhaus einen Besuch abgestattet. Hier hat die SKKG und die Terresta ihren Firmensitz. Wir übergaben einem leitenden Angestellten der Terresta einen zweiten offenen Brief mit der Forderung, endlich auf den Vorschlag einzugehen.

    Ende Juni kam dann eine schriftliche Antwort: Die Situation sei «sehr komplex», darum könnten sie erst im Herbst informieren. Für diese nichtssagende Antwort (die in keiner Weise auf den Vorschlag vom März eingeht) brauchten sie mehrere Wochen.

    Wir haben die Nase voll von dieser Hinhaltetaktik!

    Zuerst fordert die SKKG und die Terresta uns auf, befristete und unsichere Verträge zu unterschreiben, um uns einfacher rauswerfen zu können. Dann werden unsere Bemühungen, die Häuser zu erhalten, einfach ignoriert. Schliesslich schreiben sie uns zwei vage Sätze, ohne auf unseren Vorschlag einzugehen.

    Wir stehen vor einer ungewissen Zukunft. Wann wollen sie uns auf die Strasse setzen? Noch im Winter?

    Wenn wir unsere Wohnungen verlieren, ist es praktisch unmöglich, einen zahlbaren Ersatz zu finden. Denn es herrscht akute Wohnungsnot. Im Juni standen in Winterthur gerade mal 0.41 % aller Wohnungen leer. Günstiger Wohnraum ist sehr knapp. Hinter der profitorientierten Aufwertung der Stadt steckt der Wunsch des Stadtrats nach guten SteuerzahlerInnen; bedient wird damit die Immobilienwirtschaft, die ihre Mieten anheben und noch höhere Renditen erzielen kann. Wer seine Wohnung verliert und wenig hat, soll dagegen aus der Stadt verschwinden.

    Das Leerkündigen wegen Sanierungen und der Abriss von günstigem Wohnraum ist ein Skandal. Genau das ist aber der Plan der SKKG und der Terresta. Und dagegen wehren wir uns gemeinsam!

    Im Gegensatz zu den SKKG-StiftungsrätInnen sind wir auf günstigen Wohnraum angewiesen. Wir fordern von der SKKG konkrete Informationen sowie einen ernstzunehmenden Vorschlag, wie der Erhalt unserer Häuser garantiert werden kann.

    Um dem Nachdruck zu verleihen, werden wir am 27. August 2021 um 15:00 Uhr der SKKG und Terresta einen Besuch abstatten. Es gibt es Kaffee und Kuchen, Redebeiträge und Zeit und Raum, um sich auszutauschen.

    Wir laden alle ein — Solidarische und von Wohnungsnot und steigenden Mieten Betroffenen — zur Platzkundgebung vor dem Sulzer-Hochhaus an der Neuwiesenstrasse 15 in Winterthur.

    Hände weg vom günstigen Wohnraum!
    Kommt alle — wir bleiben alle!

    Häuservernetzung Winterthur
    wohnraumverteidigen.org

    Infos zur SKKG und ihrem Immo-Business gibt es bei der IG der Stefanini-BewohnerInnen: igbbsl.wordpress.com, twitter: @igbbsl

  • Transpi-Aktion bei SKKG

    Beim Sulzer-Hochhaus in Winterthur, dem Hauptsitz der SKKG und der Terresta, wurde ein Transparent aufgehängt und der Vorplatz wurde mit einem Band symbolisch abgesperrt.

    Bereits in zwei offenen Briefen haben die Bewohner*innen der selbstverwalteten Häuser Verhandlungen mit der SKKG angestrebt, um ihr Zuhause zu erhalten. Die einzige, läppische Antwort der SKKG: Sie melden sich im Herbst.

    Ihr hört bald wieder von uns!

  • Friede den Hütten – Krieg den Palästen! Flugblatt zum 1. Mai

    Wir bleiben alle!

    In den letzten 20 Jahren sind die Mieten explodiert. Das Immobiliengeschäft boomt. Es wird überall abgerissen, saniert und investiert.

    Erinnert ihr euch, wie es früher war? Erkennt ihr die Orte noch, in denen ihr lebt? All die widerliche Pastellfarbe auf renovierten Fassaden. Die hässlichen, überteuerten Neubauten. Alles wird aufgewertet, herausgeputzt, auf Kommerz getrimmt. Aus dem öffentlichen Raum, aus den Gassen, Plätzen, Pärken, soll alles weg, was stört. Was nicht dem Geschäft dient, hat keine Daseinsberechtigung.

    Doch nicht nur da: Auch aus den Häusern sollen alle verschwinden, deren Portemonnaie nicht genug hergibt.

    Gemeint sind damit wir. Weil wir in prekären Jobs arbeiten müssen, weil wir uns keine hohe Miete leisten können, weil wir keine «guten SteuerzahlerInnen» sind. Unsere Lebenskosten steigen ständig an. Die Mieten, die Krankenkassen- und Versicherungsprämien, der ÖV: alles wird teuerer, während unsere Löhne stagnieren und die Renten gekürzt werden.

    Die Immo-Firmen machen in der COVID-19-Krise fette Profite, während wir die Arbeit verloren haben oder auf Kurzarbeit sind. Einen Erlass der Wohnungsmieten gibt es nicht. Sanierungen und Abrissprojekte werden weiter verfolgt, als wäre nichts geschehen. Zwangsräumungen finden weiterhin statt.

    Ob Pandemie oder nicht, ob gesund oder krank: Wenn es um die Sicherung der Rendite der Hauseigentümer geht, dann bleibt alles beim Alten.

    Der Verlust der Arbeit oder der Wohnung ist nicht ein individuelles Problem, sondern Ausdruck einer gesellschaftlichen Situation, die Kapitalismus heisst. Die ständige Verteuerung unseres Lebens ist ein gegen uns gerichteter sozialer Angriff von oben – und gegen den müssen wir uns von unten wehren. Es kann so einfach nicht mehr weitergehen.

    In Winterthur ist eine der wichtigen Immo-Firmen die SKKG (Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte) mit ihrer Verwaltungsfirma, der Terresta. Die SKKG wurde vor gut 40 Jahren vom verstorbenen Millionär Bruno Stefanini gegründet und besitzt alleine in Winterthur 1700 Wohnungen in 200 Häusern. Diese sind in die Jahre gekommen, weil Stefanini die Mieteinanhmen lieber in seine Kunstsammlung steckte als in den Unterhalt der Häuser.

    Heute wohnen in den günstigen Stefanini-Wohnungen viele, die nicht viel haben. Doch so soll es nicht mehr sein.

    Denn die SKKG unter der Leitung von Bettina Stefanini will ihre Einnahmen erhöhen. Alle Häuser sollen saniert werden – einige davon möchten sie abreissen und neu überbauen. Dafür will die SKKG nicht weniger als 1 Milliarde Fr. ausgeben: 500 Millionen für Sanierungen oder Abriss, weitere 500 Millionen für Neuüberbauungen. Zur Zeit laufen bei der Verwaltungsfirma Terresta mindestens 40 Sanierungs- oder Abrissprojekte.

    Die SKKG sagt, sie wolle bei den sanierten Wohnungen etwas unter den sogenannt marktüblichen Mieten bleiben. Aber auch so werden sie genug hohe Profite erzielen. Immerhin steigen die marktüblichen Mieten ständig an. Die etwas niedrigeren Mieten werden ebenso ständig ansteigen.

    Diesen März haben sich mehrere Stefanini-Häuser zusammengetan, die seit zum Teil über 20 Jahren besetzt oder geduldet, auf jeden Fall aber selbstverwaltet sind. Und selbstverwaltet meint nicht gratis. Die SKKG und die Terresta haben in all den Jahren nicht einen einzigen Franken ausgegeben für diese Häuser. Unterhalten wurden sie allein von den BewohnerInnen, die sämtliche Ausgaben selber berappen. Die selbstverwalteten Häuser sind bedroht. Im Auftrag der SKKG will die Terresta die BewohnerInnen vertreiben. Sie sollen weg. Dann kann man sanieren oder abreissen und lukrative Wohnungen bauen.

    Die BewohnerInnen haben ihrerseits mit einem offenen Brief einen praktischen Vorschlag gemacht. Die SKKG soll die Liegenschaften im Baurecht abgeben, die Häuser sollen an eine kollektive Struktur übergeben werden. Damit bliebe der günstige Wohnraum erhalten. Bislang hat sich weder die SKKG noch die Terresta zum Vorschlag geäussert.

    Doch nicht nur die BewohnerInnen der besetzten Häuser sollen vertrieben werden. Denn die Sanierung gerade der grossen Stefanini-Siedlungen in Wülflingen und Oberwinterthur bedeutet für viele, dass sie sich die Wohnungen nicht mehr werden leisten können.

    Es droht eine gross angelegte soziale Vertreibung. Die Sanierungen betreffen ja nicht nur die Stefanini-Häuser. Wird ein Block saniert, dann folgt der nächste. In der ganzen Strasse, im ganzen Quartier werden die Mieten steigen. Und sie werden nicht mehr aufhören zu steigen. Was die SKKG und andere Immo-Firmen machen, das betrifft die ganze Stadt.

    Wir sagen: Wenn die SKKG und die Terresta versucht, ein Haus räumen zu lassen, dann werden wir das verhindern. Die Kosten für die Sanierungen, wo sie nötig sind, soll die milliardenschwere SKKG bezahlen und nicht auf die BewohnerInnen abwälzen. Es dürfen keine Kündigungen ausgesprochen werden. Die BewohnerInnen sollen in ihren Wohnungen bleiben können und eine Mitsprache erhalten bei den Sanierungen.

    Und wir sagen auch: Ob mit oder ohne Mietvertrag – wir sind solidarisch miteinander, wir stehen zusammen und wir bleiben alle!

    Häuservernetzung Winterthur, 1. Mai 2021

    wohnraumverteidigen.org
    haeuservernetzung-winti(ät)riseup.net

    Flugblatt.pdf

  • Communiqué zur 1. Mai-Demo in Winterthur (mit Fotos)

    Wir haben uns heute zum 1. Mai selbstbestimmt, laut und kämpferisch die Strassen und Gassen der Winterthurer Altstadt genommen, wir lassen uns diesen Kampftag nicht nehmen!

    Zwischen 400 und 500 Menschen waren heute auf der Strasse, weil wir wütend sind – wütend, dass diese Krise auf uns abgewälzt wird, dass Sparmassnahmen auf Jahre angekündigt sind, dass wir uns sozial isolieren und nicht demonstrieren sollen, aber munter weiter arbeiten und Profite für die Kapitalist*innen erarbeiten sollen. Ein wichtiger kollektiver Moment in Zeiten der zugespitzten Vereinzelung.

    Nachdem wir in der Steinberggasse mit der Bündnisrede des antikapitalistischen Bündnis Winterthur unsere Positionen auch den Gewerkschaften und der Sozialdemokratie an ihren Ständen deutlich machen konnten, zogen wir über die Technikumstrasse Richtung Bahnhof. Dort folgten Reden zur momentanen Krisensituation und zum Kampf für bezahlbaren Wohnraum. Aufwertung und Gentrifizierung sind nicht nur Probleme in Winterthur, hier hat die Thematik momentan allerdings eine ganz besondere Brisanz. Mit dem Versterben von Bruno Stefanini sind in Winterthur fast 2000 Wohnungen von der begonnenen Aufwertung betroffen, damit die SKKG ihre Rendite noch mehr steigern kann. Auch die teure Charmeoffensive der Stiftung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies für viele Bewohner*innen der Stefanini-Häuser bedeutet, dass sie in den nächsten Jahren ihre Wohnungen verlieren werden, weil sie die erhöhten Mieten nicht mehr bezahlen können, und dass der Gentrifizierungsprozess weiter angefeuert wird. Es ist klar, dass wir das nicht einfach so hinnehmen werden und Aufwertung von oben auf Widerstand von unten trifft. Wir müssen und werden uns auf einen langen Kampf einstellen.

    Vom Bahnhof zogen wir weiter über die Stadthausstrasse Richtung Credit Suisse und UBS, wo ein Redebeitrag folgte, der die gegenwärtigen Zustände verurteilte und die Dringlichkeit einer sozialen Revolution betonte. Von dort aus ging die Demo weiter mit einem kurzen Schlenker über die General-Guisan-Strasse Richtung Oberer Graben, wo weitere Redebeiträge folgten: einerseits zum antifaschistischen Widerstand in Zeiten einer globalen Pandemie, zu Verschwörungstheoretiker*innen und sozialdarwinistischen Durchseuchungsfantasien. Anderseits von Klimastreik-Aktivist*innen, die die sozialen Verheerungen durch die Klimaerwärmung thematisierte.

    Lautstark, kämpferisch und selbstbestimmt nahmen wir uns ein zweites Mal die Technikumsstrasse und bogen auf den Neumarkt ein, wo zum Abschluss eine feministische Rede folgte, die die Auswirkungen der Pandemie auf FLINT-Personen und die Kämpfe der Menschen, die gesellschaftliche Care Arbeit leisten thematisierte.

    Kämpfe verbinden und gemeinsam gegen Staat und Kapital vorgehen – mit «Gesundheit statt Profit» als Hauptparole haben wir die sich zuspitzenden sozialen Verwerfungen thematisiert und den diesjährigen 1. Mai ganz unter dem Schwerpunkt gestaltet: Wir tragen eure Krise nicht! Wenn wir das erreichen wollen, dann heisst dies auch, dass wir nicht diesem Staat vertrauen können, der die Kapitalist*innen und ihre Profite schützt, sondern dass wir uns organisieren müssen. Denn wir können nur in unsere eigenen Kräfte vertrauen. Klar wurde heute aber auch: Ob Basel Nazifrei, 8. März oder heute am 1. Mai: Wir lassen uns die Strasse nicht nehmen.

    Antikapitalistisches Bündnis Winterthur