Häuservernetzung Winterthur

Wohnraum verteidigen!

  • Pressecommuniqué und gemeinsame Erklärung zu den Aktionstagen gegen die Stadt der Reichen

    Winterthur: Aktionstage gegen die Stadt der Reichen, 26. bis 29. Mai 2023

    An diesem Pfingstwochenende fand in Winterthur ein erfolgreiches Treffen gegen die profitorientierte und armenfeindliche Aufwertung der Städte statt. Insgesamt beteiligten sich über 300 Personen an der Demonstration und an den vielfältigen Diskussionen und Aktionen.

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  • Revolutionärer 1. Mai in Winterthur

    Medienmitteilung des Antikapitalistischen Bündnis Winterthur zur revolutionären 1. Mai-Demo in Winterthur

    «Nur nicht bescheiden, Bosse enteignen!» lautete dieses Jahr unsere vom antikapitalistischen Bündnis zurecht selbstbewusst gewählte Parole. Denn nicht nur, dass sich dieser im revolutionären Block mehr als 350 (ca. 600 insgesamt) Personen anschlossen, bestätigte, dass die Leute genug haben von der nächsten Krisen-Runde im Hamsterrad. Nein auch die diversen Botschaften, welche von den unterschiedlichen Gruppierungen auf die Strasse getragen wurden, zeigten auf, dass es nur diesen einen Weg gibt. Den Kapitalismus zerschlagen und die Bosse enteignen! Kleiner Spoiler voraus: Leider wurde dieses Ziel knapp verfehlt, da sich die Bosse angesichts des lautstarken und kämpferischen revolutionären Blocks nicht auf die Strasse getraut haben.

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  • Medienmitteilung zur Kundgebung vor dem Sulzer-Hochhaus «Apéro pauvre – eat the rich!»

    Am Mittwoch 1. Februar haben sich über 40 Leute vor dem Hautpsitz der Stefanini-Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte versammelt, um gegen die drohende Räumung der selbstverwalteten Häuser und gegen die Aufwertungs- und Vertreibungspolitik der SKKG zu protestieren.

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  • Neujahrserklärung der Häuservernetzung Winterthur

    Die Häuservernetzung Winterthur ist das Netzwerk der selbstverwalteten Stefanini-Häuser in Winterthur. Wir bewohnen und unterhalten diese Häuser seit vielen Jahren – das älteste seit 1997, das jüngste seit 2011 – mit eigener Arbeit und auf eigene Kosten. Sie sind unsere Zuhause und vielfältiger Wohn- und Kulturraum für viele.

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  • Communiqué & Flugblatt zum Stadtspaziergang «Wir kriegen die Krise»

    Communiqué zu «Wir kriegen die Krise!»

    Wir waren heute zahlreich auf der Strasse für den Stadtspaziergang zum Thema «Wir kriegen die Krise!». Etwa 250 Leute spazierten durch Winterthur und hörten Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Krise.

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  • Communiqué & Fotos zum Housing Action Day 26.3. in Winterthur

    Dieses Wochenende fand europaweit der Housing Action Day statt.

    In Winterthur wurden Transparente aufgehängt. Das Communiqué und einige Fotos sind bei uns schon eingetroffen.

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  • Communiqué: Vertreibung ist keine Kunst! Kundgebung von Stefanini-Bewohner:innen beim Sulzerhochhaus in Winterthur

    Heute Dienstagabend 1. Februar 2022 haben wir uns mit über 80 Leuten vor dem Sulzerhochhaus versammelt, dem Sitz der Stefanini-Stiftung SKKG und ihrer Immobilienfirma Terresta. Anlass war die alljährliche Medienkonferenz der SKKG. Mit unserer Kundgebung protestierten wir gegen den drohenden Verlust des günstigen Wohnraums in Winterthur.

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  • Winterthur: Erfolgreiche Kundgebung von Stefanini-BewohnerInnen beim Sulzerhochhaus

    Winterthur: Erfolgreiche Kundgebung von Stefanini-BewohnerInnen beim Sulzerhochhaus

    Am Freitagnachmittag 27. August 2021 haben sich rund 80 Personen vor dem Sulzerhochhaus versammelt, dem Sitz der Stefanini-Kunststiftung SKKG und ihrer Immobilienverwaltung Terresta. Sie protestierten mit der Kundgebung gegen den drohenden Verlust des günstigen Wohnraums in Winterthur.

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  • Radiosendung zum Besuch im Sulzerhochhaus bei der Terresta/SKKG

    Hört das Community-Radio Stadtfilter in Winti auf 96.3 MHz

    Am Montagmorgen früh, dem 7. Juni, haben sich räumungsbedrohte Stefanini-Haus-Bewohner*innen ins Sulzer-Hochhaus begeben. Dort haben Sie einen 2. offenen Brief abgegeben, um auf ihre Forderung nach Erhalt ihres selbstverwalteten Wohnraums aufmerksam gemacht.

    Bis jetzt – 15 Tage – danach gab es keine Antwort von der Immobilienfirma Terresta oder den Verantwortlichen der SKKG.

    Den 1. und 2. offenen Brief der Häuservernetzung Winterthur sind veröffentlicht auf unserer Homepage: wohnraumverteidigen.noblogs.org

    Hier die tolle Live-Übertragung der Community-Radio-Reporterin von Stadtfilter aus dem Sulzer-Hochaus:

    und hier die Politur-Sendung dazu vom Abend:

    Besuch im Sulzer-Hochhaus: 2. offener Brief an die Terresta AG

    Besuch im Sulzer-Hochhaus: 2. offener Brief an die Terresta AG

  • Winterthur: Von Vertreibung bedrohte BewohnerInnen statten der Immo-Firma Terresta einen Besuch ab

    Heute Montag 7. Juni 2021 haben wir, BewohnerInnen mehrerer räumungsbedrohter Häuser in Winterthur, der Immo-Firma Terresta einen Besuch abgestattet. Wir fordern den Erhalt unseres Wohnraums.

    Die Terresta befindet sich im Sulzer-Hochhaus an der Neuwiesenstrasse. Das Hochhaus wie die Terresta gehört der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG. Die Stiftung besitzt über 2000 noch günstige Wohnungen. Dazu zählen mehrere, seit zehn bis bald 25 Jahren selbstverwaltete Häuser, in denen wir wohnen.

    Die SKKG hat ihre Immo-Firma Terresta beauftragt, uns auf die Strasse stellen. Denn sämtliche Häuser im Besitz der Stiftung sollen saniert oder abgerissen werden. Der günstige Wohnraum soll verschwinden, damit die SKKG ihre elitäre Kunstsammlung mit höheren Mieteinnahmen vergolden kann.

    Am 27. März 2021, dem internationalen Housing Action Day, haben wir der Terresta und der SKKG einen offenen Brief geschrieben. Wir haben einen realistischen Vorschlag unterbreitet, wie der günstige Wohnraum erhalten kann (Baurecht und Übergabe an eine kollektive Besitz- und NutzerInnenstruktur). Eine Antwort blieb aus.

    Deshalb haben wir der Terresta heute einen zweiten offenen Brief überbracht. In diesem wird die Terresta und die SKKG aufgefordert, endlich auf unseren Vorschlag zu reagieren.

    Wir liessen uns nicht abwimmeln und nahmen im geschleckten Eingangsbereich Platz, bis sich schliesslich ein leitender Immo-Manager herbemühte, um unseren Brief in Empfang zu nehmen. Er erklärte, die Terresta würde «angemessen» reagieren. Das werden wir auch.

    Wir sind gespannt auf die Antwort der Terresta und der SKKG. Einschüchtern lassen wir uns nicht.

    Vielen Dank ans Radio Stadtfilter für die Live-Übertragung!

    Häuservernetzung Winterthur, 7. Juni 2021
    wohnraumverteidigen.noblogs.org