21.09.2023
Heute, exakt 10 Jahre nach der StandortFUCKtor-Demo gegen die kapitalistische Stadtaufwertung, haben sich rund 350 Menschen auf dem Winterthurer Arschhofplatz zu einer dreistündigen Platzkundgebung versammelt.

Wohnraum verteidigen!
21.09.2023
Heute, exakt 10 Jahre nach der StandortFUCKtor-Demo gegen die kapitalistische Stadtaufwertung, haben sich rund 350 Menschen auf dem Winterthurer Arschhofplatz zu einer dreistündigen Platzkundgebung versammelt.

Die Sommerferien sind vorbei und in Winterthur gingen die Musikfestwochen zu Ende. Hier ein Überblick über einige Solidaritäts-Bekundungen, die wir während den letzten Wochen erhalten haben. Danke an alle solidarischen Leute!

Wir sind wütend!
Die Stefanini-Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG hat letzte Woche in den bürgerlichen Medien bekanntgegeben, sie wolle in Winterthur drei seit Jahrzehnten selbstverwaltete Häuser räumen lassen, damit sie diese teuer sanieren oder abzureissen kann, um lukrative Neubauten zu erstellen.
Was geschieht mit den Bewohner:innen der drei Häuser? Sie landen auf der Strasse und werden obdachlos. Der SKKG ist das egal. Und das während der akuten Wohnkrise!

Die Gisi plattmachen. Das will Bettina Stefanini mit ihrem gigantischen profitgetriebenen Aufwertungs- und Abrissprojekt. Am 3. Juli hatte ihre Stiftung Kunst Kultur und Geschichte (SKKG) grossmäulig verkündet, dass Ende 2025 «die Besetzungen enden» würden. Betroffen sind neben der Gisi noch zwei andere langjährig besetzte Häuser, weitere sind bedroht.

Was heute geschah:
Die sieben selbstverwalteten Stefanini-Häuser in und um Winterthur waren heute abend von der Stefanini-Immobilien- und Kunststiftung SKKG vorgeladen worden, um zu erfahren, was die SKKG in Zukunft mit unseren Zuhause vor hat.

Winterthur: Aktionstage gegen die Stadt der Reichen, 26. bis 29. Mai 2023
An diesem Pfingstwochenende fand in Winterthur ein erfolgreiches Treffen gegen die profitorientierte und armenfeindliche Aufwertung der Städte statt. Insgesamt beteiligten sich über 300 Personen an der Demonstration und an den vielfältigen Diskussionen und Aktionen.


Medienmitteilung des Antikapitalistischen Bündnis Winterthur zur revolutionären 1. Mai-Demo in Winterthur

«Nur nicht bescheiden, Bosse enteignen!» lautete dieses Jahr unsere vom antikapitalistischen Bündnis zurecht selbstbewusst gewählte Parole. Denn nicht nur, dass sich dieser im revolutionären Block mehr als 350 (ca. 600 insgesamt) Personen anschlossen, bestätigte, dass die Leute genug haben von der nächsten Krisen-Runde im Hamsterrad. Nein auch die diversen Botschaften, welche von den unterschiedlichen Gruppierungen auf die Strasse getragen wurden, zeigten auf, dass es nur diesen einen Weg gibt. Den Kapitalismus zerschlagen und die Bosse enteignen! Kleiner Spoiler voraus: Leider wurde dieses Ziel knapp verfehlt, da sich die Bosse angesichts des lautstarken und kämpferischen revolutionären Blocks nicht auf die Strasse getraut haben.
Am Mittwoch 1. Februar haben sich über 40 Leute vor dem Hautpsitz der Stefanini-Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte versammelt, um gegen die drohende Räumung der selbstverwalteten Häuser und gegen die Aufwertungs- und Vertreibungspolitik der SKKG zu protestieren.

Die Häuservernetzung Winterthur ist das Netzwerk der selbstverwalteten Stefanini-Häuser in Winterthur. Wir bewohnen und unterhalten diese Häuser seit vielen Jahren – das älteste seit 1997, das jüngste seit 2011 – mit eigener Arbeit und auf eigene Kosten. Sie sind unsere Zuhause und vielfältiger Wohn- und Kulturraum für viele.

Communiqué zu «Wir kriegen die Krise!»

Wir waren heute zahlreich auf der Strasse für den Stadtspaziergang zum Thema «Wir kriegen die Krise!». Etwa 250 Leute spazierten durch Winterthur und hörten Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Krise.